Jeder braucht einmal ein Schmerzmittel und scheinbar sind die Wirkungsweisen der verschiedenen rezeptfreien Schmerzmedikamente gleich. Doch sowohl die Wirkung wie auch die möglichen Nebenwirkungen sind teilweise sehr unterschiedlich. Folgend werden die gängigsten Wirkstoffe erklärt sowie die Anwendungsgebiete der bekanntesten rezeptfreien Schmerzmittel dargestellt.

Wirkstoffe von Schmerzmitteln – Vorteile und Nachteile

Die häufigsten Wirkstoffe von rezeptfreien Schmerzmitteln sind Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenc, Naproxen sowie Triptane. Jeder Wirkstoff hat Vorteile, aber bringt auch aufgrund der möglichen Nebenwirkungen Risiken mit sich.

Zu den sogenannten NSAR (Nicht-steroidalen Antirheumatika) zählen die Wirkstoffe ASS (Acetylsalicylsäure), Diclofenac und Ibuprofen. Der Begriff „Nicht-Steroide Antirheumatika“ geht auf den Ursprung dieser Wirkstoffe zurück, denn ehemals sollten mit diesen Stoffen Menschen behandelt werden, die an rheumatoider Arthritis litten. Der Pharmakologe und Biochemiker John Robert Vane entschlüsselte in den 70er Jahren den Wirkmechanismus der NSAR und konnte belegen, dass diese ein Enzym namens Cyclooxygenase blockieren. Der Körper produziert Prostaglandine und dazu ist dieses Enzym unabdingbar. Kommt es also zur Gewebeschädigungen aufgrund einer Entzündung oder Verletzung, werden Prostaglandine hergestellt. Daraufhin reagieren die Schmerzrezeptoren mit einer erhöhten Empfindlichkeit. Die Prostaglandine lassen zudem die Körpertemperatur ansteigen, sodass entzündliche Vorgänge gefördert werden.

Die Nicht-steroidalen Antirheumatika wirken hemmend auf die Herstellung dieser Prostaglandine. Dadurch kommt es zur Schmerzlinderung und außerdem wirken NSAR entzündungshemmend und fiebersenkend.

Diese drei Wirkstoffe (Ibuprofen, Diclofenac und ASS) sind deshalb vor allem für schmerzhafte, entzündliche Prozesse geeignet.

Paracetamol gehört zu den Nicht-steroidalen antientzündlichen Medikamenten. Dieser Wirkstoff hat also nur eine recht schwache entzündungshemmende Wirkung.

Acetylsalicylsäure (ASS)

Die Geschichte der ASS geht auf die Weide als Heilmittel zurück. Weidenrinde und Weidenblätter galten schon zu frühen Zeiten als wirksame Mittel gegen Magen-Darmproblemen, Fieber und anderen Erkrankungen. Im Weidenrindenextrakt befindet der Wirkstoff Salicin. In der Leber geschieht die Umwandlung von Salicin in Salicylsäure und dies ist die Substanz, die gesundheitsfördernd wirkt.

Im neunzehnten Jahrhundert gelang zum ersten Mal die Herstellung von Salicylsäure. Dies schaffte Hermann Kolbe, wobei dieses Produkt noch nicht verkauft werden konnte, da es zu hohe Nebenwirkungen mit sich brachte. Einige Jahre später gelang dem Unternehmen Bayer die Umwandlung der Salicylsäure in Acetylsalicylsäure. Die möglichen Nebenwirkungen dieses Wirkstoffes sind wesentlich geringer als die der Salicylsäure.

Vorteile von Acetylsalicylsäure

Schmerzmittel mit dem Wirkstoff ASS können unter anderem bei Zahnschmerzen, Kopfschmerzen und Migräne angewendet werden. Acetylsalicylsäure hat aber nicht nur eine schmerzstillende Wirkung, wie Forscher herausfanden:

  • Aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung wird ASS bei Arthritis und Rheuma angewendet, allerdings in einer höheren Dosierung.
  • ASS kann als vorbeugende Maßnahme gegen Durchblutungsstörungen im Herzgefäßsystem sowie des Gehirns seinen Einsatz finden, denn dieser Wirkstoff verdünnt das Blut – aber Achtung: immer in Absprache mit dem Arzt!
  • ASS wirkt Thrombose entgegen. Damit Reisethrombose verhindert wird, kann dieser Wirkstoff eingenommen werden, wenn eine längere Flugreise ansteht.
  • ASS zerstört die Proteinmoleküle, die für die Trübung des Augapfels beim grauen Star verantwortlich sind. Deshalb kann Acetylsalicylsäure auch gegen diese Augenerkrankung wirken.
  • ASS wirkt fiebersenkend und antientzündlich, sodass es Erkältungsbeschwerden lindert.
  • Da ASS blutgerinnungshemmend wirkt, wird dieser Wirkstoff bei verschiedenen Herz-Kreislaufbeschwerden angewendet.
  • In Kombination mit Coffein verstärkt sich die Wirkung von ASS. In Kombination mit Vitamin C wirkt ASS positiv auf das Immunsystem.

Nachteile von ASS

  • Aufgrund des langanhaltenden und starken Einflusses auf die Blutgerinnung, sollte ASS gegen Regelschmerzen nicht eingenommen werden. Das Gleiche gilt bei Zahnschmerzen, wenn mit einem operativen Eingriff gerechnet werden muss.
  • Möchten Schwangere Acetylsalicylsäure einnehmen, sollten dies unbedingt vorher mit dem Arzt abgesprochen werden.
  • Kinder und Jugendliche sollten ASS überhaupt nicht einnehmen, denn der Wirkstoff kann eine Krankheit auslösen, die zur Schädigung der Leber und des Gehirns führt (Reye-Syndrom). Dies passiert zwar selten, doch aufgrund der Gefährlichkeit dieser möglichen Nebenwirkung ist die Anwendung von ASS bei Kindern und Jugendlichen nicht empfehlenswert.
Achtung

Eine Überdosierung mit Acetylsalicylsäure kann mitunter tödlich enden! Die Tageshöchstdosis ist vier Gramm. Lebensbedrohlich wird eine einzelne Dosis von zehn Gramm. Der Grund: Das Blut wird sauer und dadurch wird die Aktivität der Nieren angekurbelt und die Atmung beschleunigt. Die Folge ist ein Flüssigkeitsverlust, der gefährlich werden kann wenn Gewebe zerstört wird, denn das wäre das Todesurteil.

In den 80er Jahren wurde ASS aufgrund einer Studie als vorbeugendes Medikament empfohlen. Es hieß, gesunde Menschen könnten mit der täglichen Einnahme dieses Wirkstoffes das Risiko für Herzinfarkt senken. Allerdings ist das Risiko eines Schadens aufgrund der möglichen Nebenwirkungen durch eine dauerhafte Einnahme zu hoch, sodass eine langfristige, tägliche Einnahme nicht empfehlenswert ist. Will man ASS als Vorbeugemittel einnehmen, sollte unbedingt vorher mit dem Arzt gesprochen werden!

Mögliche Nebenwirkungen von ASS

Bei empfindlichen Menschen kann es zu Sodbrennen und Reizungen kommen. Eher selten treten Blutungen der Magen-Darm-Schleimhäute oder Eisenmangelanämie auf.

Bei einer längerfristigen Einnahme kann es zu Übelkeit, Schwindel, Ohrensausen und Sehstörungen kommen.

Diclofenac

Der Wirkstoff Diclofenac wird vor allem bei Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen und Rückenschmerzen angewendet. Der entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekt kommt dem von Ibuprofen gleich. Dennoch bestehen Unterschiede zwischen diesen Wirkstoffen.

Vorteile von Diclofenac

  • Diclofenac wirkt schnell, sodass die Schmerzlinderung schon relativ kurz nach der Einnahme spürbar wird.
  • Der Wirkstoff hat einen langanhaltenden antientzündlichen Effekt, sodass die Schmerzlinderung ebenso lange anhält.
  • Diclofenac ist allgemein gut verträglich, wenn es kurzzeitig und in möglichst niedriger Dosis angewendet wird.

Nachteile von Diclofenac

Die Anwendung von Diclofenac als Salbe kann zu Hautausschlägen führen. Die rezeptfreien Tabletten mit diesem Wirkstoff haben häufig Müdigkeit, innere Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit oder Blähungen als Nebenwirkung.

Auch Schwellungen im Bereich von Kehlkopf und Gesicht sowie der Zunge können auftreten. Andere möglichen Nebenwirkungen sind:

  • Atemnot
  • Asthma-Anfall
  • Blutdruckabfall
  • Herzrasen

Das Risiko eines Asthma-Anfalls ist bei Menschen wesentlich höher, die an Heuschnupfen oder Neurodermitis leiden.

Achtung

Es wird davon ausgegangen, dass Diclofenac fördernd auf die Verstopfung von Blutgefäßen wirkt. Aus diesem Grund sollte dieser Wirkstoff lediglich über kurze Zeit und in niedriger Dosis angewendet werden.

Ibuprofen

Der Wirkstoff Ibuprofen wurde durch ein Forschungsprojekt in den 50er und 60er Jahren entdeckt. Dieses Projekt hatte das Ziel, einen neuen Arzneistoff zu entwickeln, mit dem sich rheumatische Erkrankungen behandeln lassen. Aufgrund des hohen antientzündlichen Effekts wird Ibuprofen oftmals bei Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt, wenn diese entzündungsbedingt sind.

Vorteile von  Ibuprofen

  • Dieser Wirkstoff hat eine ähnliche schmerzlindernde und fiebersenkende Wirkung wie Acetylsalicylsäure. Ibuprofen hat dabei jedoch einen magenschonenden Effekt.
  • Starke antientzündliche Wirkung
  • Lässt sich bei vielen Erkrankungen anwenden, beispielsweise Zerrungen, Bänderdehnungen, Rückenschmerzen, Regelschmerzen, rheumatoide Arthritis, Mandelentzündung, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen u.a.
  • Ebenso können Erkältungsbeschwerden gelindert werden
  • Ibuprofen kann auch Kindern in Form von Saft gegeben werden
  • Ibuprofen kann bis zur 28. Schwangerschaftswoche eingenommen werden

Nachteile von Ibuprofen

  • Schwangere sollten Ibuprofen ab der 28. Schwangerschaftswoche nicht mehr einnehmen
  • Morbus Crohn kann durch die Einnahme von Ibuprofen verstärkt werden
  • Ebenso kann es zur Verstärkung von Colitis ulcerosa kommen
  • Das Risiko für Schäden im Verdauungstrakt ist vor allem bei älteren Menschen erhöht

Zu den sehr häufigen Nebenwirkungen gehören Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung sowie leichte Blutungen im Magen-Darm-Bereich.

Wie bei allen Medikamenten sollte auch bei Ibuprofen unbedingt darauf geachtet werden, dass weder die Behandlungsdauer noch die empfohlene Tagesdosis überschritten werden. Andernfalls ist das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht, vor allem wenn höhere Dosen eingenommen werden.

Paracetamol

Die Geschichte von Paracetamol geht zwar weiter als auf das Jahr 1955 zurück, doch ab diesem Zeitpunkt kam der Wirkstoff in den USA als Arzneimittel auf den Markt. In Tablettenform ist Paracetamol seit 1956 zu bekommen.

Dieser Wirkstoff hat eine fiebersenkende und schmerzstillende, aber keine entzündungshemmende Wirkung. Paracetamol wird für nicht-entzündliche Beschwerden angewendet, beispielsweise bei Kopfschmerzen, Regelschmerzen oder Zahnschmerzen.

Vorteile von Paracetamol

  • Ist gut verträglich und kann deshalb auch von Personen eingenommen werden, die aufgrund Magen-Darm-Probleme mit Schmerzmitteln vorsichtig umgehen müssen
  • Wirkt bei grippalen Infekten lindernd und senkt das Fieber
  • Paracetamol wirkt auf die Magenschleimhaut nicht schädigend
  • Der Wirkstoff erhöht auch nicht das Blutungsrisiko
  • Paracetamol kann in der Schwangerschaft eingenommen werden (dennoch vorher mit Arzt absprechen!)
  • Säuglinge können ab ihrem sechsten Lebensmonat mit diesem Wirkstoff behandelt werden (auch hier: Mit dem Arzt absprechen!)

Nachteile von Paracetamol

Achtung

Bei Paracetamol muss ganz besonders auf die Dosierung geachtet werden, denn bei einer Überdosierung kann die Leber schwer geschädigt werden, sodass es sogar zum Leberversagen kommen kann.

Aufgrund dieser speziellen Nebenwirkung von Paracetamol bei Überdosierung werden in Deutschland seit dem Jahre 2009 rezeptfreie Schmerzmittel mit diesem Wirkstoff in einer Packungsgröße von höchstens zwanzig Tabletten verkauft. Die einzelne Tablette enthält dabei maximal 500 mg. Alle höher dosierten Schmerzmittel mit diesem Wirkstoff sind verschreibungspflichtig.

Naproxen

Naproxen ist ein sogenannter nicht-steroidaler Entzündungshemmer. Die Abkürzung lautet NSAID und stammt von der englischen Bezeichnung „non-steroidal antiinflammatory drugs“. Naproxen wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend.

Das Unternehmen Syntex aus Mexiko ließ sich den Wirkstoff im Jahre 1968 patentieren. In Deutschland kann Naproxen seit 2002 als rezeptfreies Schmerzmittel gekauft werden. Dabei liegen die Einzeldosen unter 250mg.

Dieser Wirkstoff wird vorwiegend bei rheumatischen Schmerzen und bei schmerzhaften Entzündungen und Schwellungen nichtrheumatischen Ursprungs angewendet. Ebenso kann es bei akuten Gichtanfällen eingesetzt werden.

Vom chemischen Blickpunkt ähnelt Naproxen dem Wirkstoff Ibuprofen. Allerdings ist die Wirkdauer von Naproxen wesentlich länger. Die längere Wirkdauer ist jedoch mit Nebenwirkungen verbunden.

Vorteile von Naproxen

  • Wirkung hält lange an
  • Besonders geeignet für entzündliche Gelenkerkrankungen oder andere entzündliche rheumatische Erkrankungen mit chronischem Verlauf
  • Andere Anwendungsgebiete sind akute Arthritis, Arthrose, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen und Migräne sowie schmerzende Entzündungen und Schwellungen aufgrund Verletzungen.

Nachteile von Naproxen

  • Zu den sehr häufigen Nebenwirkungen gehören Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Verstopfung, Magenschmerzen und leichte Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  • Bei Menschen, die auf Naproxan überempfindlich reagieren, kann der Blutdruck soweit abfallen, dass es zum Schock kommt. Ebenso können Bronchospasmus und Hautausschläge auftreten.
  • Bei Personen, die an Heuschnupfen oder Neurodermitis leiden, ist das Risiko für Asthmaanfälle hoch. Asthmatische Anfälle kann Naproxan aber auch bei ansonsten gesunden Menschen auslösen.
  • Der Wirkstoff ist für ältere Personen riskant, da häufiger Nebenwirkungen wie Durchbruch oder Blutung im Verdauungstrakt auftreten. Manchmal enden diese Nebenwirkungen bei älteren Menschen sogar tödlich.
  • Man geht davon aus, dass die Anwendung dieses Wirkstoffes das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt geringfügig erhöht.

Die Nebenwirkungen lassen sich reduzieren, wenn der Wirkstoff möglichst kurzzeitig und niedrig dosiert eingenommen wird. Deshalb muss die empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer unbedingt beachtet werden.

Triptane

Triptane ist eine Wirkstoffgruppe, zu der die Wirkstoffe Eletriptan, Almotriptan, Rizatriptan, Frovatriptan, Zomitriptan, Sumatriptan und Naratriptan gehören. Diese Wirkstoffe werden ausschließlich gegen Migräne angewendet, denn andere Schmerzen sprechen auf Triptane nicht an.

Die genaue Ursache für Migräne ist noch nicht bekannt. Es wird davon ausgegangen, dass eine Verbindung mit Serotonin und der Entwicklung eines Anfalls besteht. Dieser Botenstoff ist an der Durchblutungsregulation in den Gefäßen der Hirnhaut und an der Schmerzentstehung beteiligt. Besteht ein Serotoninmangel, werden die Blutgefäße übermäßig erweitert und an den Nervenenden werden Neuropeptide ausgeschüttet. Neuropeptide sind spezielle Eiweiße, die Entzündungen fördern. Die Vermittlung dieser Reaktionen geschieht über die Serotonin-Bindungsstellen. Das heißt: Serotonin bindet sich an die Rezeptoren der Blutgefäße und Nerven.

Genau das machen die Triptane ebenso und aufgrund dieser Bindung kann dieser Wirkstoff genauso wirken, wie es Serotonin tun würde, wenn kein Serotoninmangel besteht. Durch die Einnahme von Triptan:

  • ziehen sich die Blutgefäße zusammen
  • wird die Ausschüttung der Neuropeptide gehemmt
  • wird die Schmerzwahrnehmung gehemmt.

Der Wirkungsmechanismus ist bei allen Triptanen gleich. Wie schnell die Wirkung einsetzt und wie lange die Wirkung anhält, ist jedoch je nach Triptan unterschiedlich.

Vorteile von Triptane

  • Die Kopfschmerzen lassen – je nach Wirkstoff – bereits nach zwei bis vier Stunden nach
  • Mit Triptanen lassen sich vor allem langanhaltende mittelschwere und schwere Migräneanfälle behandeln

Nachteile von Triptane

  • Die schmerzhemmende Wirkung setzt lediglich bei etwa einem Drittel der Migräne-Patienten an. Bei anderen Betroffenen wirken Triptane entweder gar nicht oder dämpfen die Schmerzen nur ab.
  • Viele Betroffene bekommen nur wenige Stunden nach der Einnahme erneut Kopfschmerzen. Dieser Effekt tritt allerdings auch nach der Einnahme eines Placebos auf.
  • Aufgrund der Gefäße verengenden Wirkung dürfen Betroffene von Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck oder Anginga Pectoris keine Triptane einnehmen.
  • Ebenso ist es nicht zu empfehlen, Triptane bei Kindern, Schwangeren, stillenden Müttern und Personen ab dem 65. Lebensjahr anzuwenden.

Schmerzmittel Anwendungsgebiete Übersicht

Die Auswahl der rezeptfreien Schmerzmittel ist sehr groß. Möchte man ein Schmerzmittel kaufen, steht man vor der Qual der Wahl. Einen Anhaltspunkt liefert die Untersuchung von rezeptfreien Schmerzmitteln durch Stiftung Warentest. Im Test schnitten Kombipräparate nicht gut ab und von diesen Mitteln wird abgeraten. In diesen Schmerzmitteln befinden sich nicht nur ein Wirkstoff, sondern mehrere. Dadurch soll die schmerzstillende Wirkung erhöht werden, doch laut Stiftung Warentest wird damit nicht die Wirkung verbessert, sondern eher das Nebenwirkungs-Risiko erhöht. Zu diesen Mitteln gehören beispielsweise Thomapyrin und Neuralgin. Stiftung Warentest hält vor allem die Schmerzmittel für geeignet, die einen der dieser vier Wirkstoffe enthält: Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac.

Übersicht der bekanntesten rezeptfreien Schmerzmittel & ihre Anwendungsgebiete:

Schmerzmittel Wirkstoff Anwendungsgebiete
Aspirin Express Acetylsalicylsäure Leicht bis mittelstarke Schmerzen und Fieber
Aspirin Akut
Brausetabletten
Acetylsalicylsäure Gegen Kopfschmerzen bei Migräne; für die symptomatische Behandlung
Aspirin Direkt
Granulat
Acetylsalicylsäure Erkältungskrankheiten, grippaler Infekt sowie verschiedenartige Schmerzen
Aspirin 500
Kautabletten
Acetylsalicylsäure Bei grippalem Infekt, Erkältungskrankheiten sowie verschiedenartigen Schmerzen
ASS Ratiopharm Acetylsalicylsäure Leichte bis mittelstarke Schmerzen und Fieber
ASS 500 Hexal Acetylsalicylsäure Leichte bis mittelstarke Schmerzen und Fieber
ASS Stada 500 Acetylsalicylsäure Leichte bis mittelstarke Schmerzen und Fieber
 
Nurofen
Dragees
Ibuprofen Gegen leichte bis mittelstarke Schmerzen wie Zahnschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen, Gelenkschmerzen

Bei akuten Kopfschmerzen bei Migräne

Bei Spannungskopfschmerzen

Gegen Erkältungskrankheiten sowie grippalen Infekt

Ibu-Lysin Ratiopharm 648mg Ibuprofen Leichte bis mittelstarke Schmerzen, Migräne, Fieber
Dolormin Schmerztabletten Ibuprofen Leichte bis mittelstarke Schmerzen, Fieber
(schnelle Wirkung)
Dolormin extra Ibuprofen Starke Kopfschmerzen
Dolormin Migräne Ibuprofen Spannungskopfschmerzen und Migräne
Ibumetin forte Ibuprofen Fiebersenkendes Schmerzmittel für leichte bis mittelstarke Schmerzen
ratioDolor akut Ibuprofen Leichte bis mittelstarke Schmerzen und Fieber, Erkältungskrankheiten, Regelschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen
Nurofen Rapid 400 Ibuprofen Gegen leichte bis mittelstarke Schmerzen und Fieber; für die kurzzeitige Behandlung
Dismenol Forte Ibuprofen Gegen Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Regelschmerzen
Ibuhexal akut Ibuprofen Schmerzen und Fieber
 
Voltaren Dolo Diclofenac Gegen Bewegungsschmerzen und Entzündungen, Rheuma, Gicht, Arthrose, Hexenschuss, Prellungen
Voltaren Dolo Liquid
Weichkapseln
Diclofenac Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber, Bewegungsschmerzen; wirkt entzündungshemmend
Voltaren Schmerzgel Diclofenac Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
Diclo-ratiopharm Schmerzgel Diclofenac Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen
kühlende Salbe, entzündungshemmend
 
Vivimed N Paracetamol Kopfschmerzen, Fieber
Paracetamol Stada 500 Paracetamol Leichte bis mittelstarke Schmerzen und Fieber
Mexalen 500 Paracetamol Leichte bis mittelstarke Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Zahnschmerzen und andere Schmerzen

Fiebersenkende Wirkung

Mexalen 200
Saft
Paracetamol Gegen Schmerzen und Fieber
Mexalen Zäpfchen Paracetamol Gegen Schmerzen und Fieber
 
Naproxen acis Naproxen Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber, Regelschmerzen
Dolormin für Frauen Naproxen Menstruationsschmerzen
Naproxen Ratiopharm Naproxen Leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Regelschmerzen, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen sowie gegen Fieber
 
Formigran 2,5mg Naratriptan Migräne
Naratriptan Hexal Naratriptan Migräne
Dolortriptan Migra25ne Almotriptan Migräne
Almotriptan Heumann Almotriptan Migräne

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