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1Panasonic EW6021 TENS-Therapie Gerät
Panasonic EW6021
  • 4 Elektroden
  • 8 automatische Programme
  • Selbsterklärendes Display mit Benutzerführung
  • 20-stufige Intensitätsanpassung
  • Abwaschbare Hautpflaster
    Funktionen:4.9 Stars
    Leistung:4.9 Stars
    Verarbeitung:4.9 Stars
    Preis:4.3 Stars
    2Prorelax Tens + Ems Gerät
    Prorelax 39263
  • 4 Elektroden
  • 8 verschiedene Programme
  • 12-stufige Intensitätsanpassung
  • Doppel Funktion
  • Behandlungszeit einstellbar
    Funktionen:4.5 Stars
    Leistung:4.5 Stars
    Verarbeitung:4.3 Stars
    Preis:5 Stars
    3Sanitas SEM 43 Digital TENS-GerätSanitas SEM 43
  • 4 Selbstklebende Elektroden
  • 2 getrennt regelbare Kanäle
  • 30 vorprogrammierte Anwendungen
  • 20 individualisierbare Programme
    Funktionen:4.8 Stars
    Leistung:4.5 Stars
    Verarbeitung:4.7 Stars
    Preis:4.8 Stars
    4Dittmann TEN250 Tens EMS-MassagegerätDittmann TEN250
  • Verschiedene Körperzonen Funktionen
  • Geeignet für TENS & EMS Massage
  • 25 Anwendungsprogramme
  • LED-Anzeige
  • Timer Funktion
    Funktionen:4.9 Stars
    Leistung:4.6 Stars
    Verarbeitung:4.6 Stars
    Preis:4.3 Stars

    Unsere Kaufberatung

    Wer ein TENS Gerät  kaufen möchte, sollte sich vorher Testberichte durchlesen und sich über die verschiedenen Geräte informieren. Zum Beispiel hängt die notwendige Anzahl der Kanäle vom Anwendungsbereich ab. Ein TENS Geräte Test bietet einen Überblick der auf dem Markt erhältlichen Produkte an. Für wen sich TENS Geräte eignen, wie die Geräte angewendet werden und auf welche Kriterien beim Kauf geachtet werden sollten, wird folgend erklärt.

    Was ist TENS

    TENS ist die Abkürzung für „Transkutane Elektrische Nerven Stimulation“. Dabei handelt es sich um eine Form der Elektrotherapie bzw. Reizstromtherapie, die in erster Linie für die Behandlung von Schmerzen angewendet wird. Aber auch Muskelerkrankungen und Wunden lassen sich mit TENS behandeln.

    Mit einem TENS Gerät können Schmerzen gemildert werden, indem man die Nerven mit Strom stimuliert. Außerdem fördert die TENS die Durchblutung und Entspannung der Muskeln und es werden mehr Endorphine ausgeschüttet. Endorphine werden auch Glückshormone genannt und wirken schmerzlindernd.

    TENS Therapie beim Physiotherapeuten

    Bei dieser Behandlungsform stimuliert man Trigger Punkte und daraufhin können die Nerven die Schmerzimpulse nicht mehr an das Gehirn weiterleiten. Da die Ausschüttung der Endorphine angeregt wird, werden Rezeptoren von diesen Glückshormonen besetzt. Dadurch können die Rezeptoren nicht mehr von den Botenstoffen verwendet werden, die für die Weiterleitung der Schmerzimpulse zuständig sind.

    Nicht nur die Schmerzleitung wird durch  TENS beeinflusst, sondern der Strom fördert die Durchblutung, lockert die Muskulatur, regt den Stoffwechsel an und erwärmt die Haut und tiefere Schichten des Gewebes.

    Die Transkutane Elektrische Nerven Stimulation wird in der Praxis eines  Physiotherapeuten durchgeführt. Besonders für Betroffene von chronischen Schmerzen oder Muskelerkrankungen lohnt es sich, ein TENS Gerät zu kaufen: Je öfter der körpereigene Mechanismus zur Schmerzlinderung angeregt wird, desto langanhaltender ist die Wirkung.

    Mit TENS lassen sich vor allem folgende Schmerzen lindern:

    • Kopfschmerzen
    • Migräne
    • Gelenkschmerzen
    • Schmerzen an der Wirbelsäule
    • Muskelschmerzen
    • Knochenentzündungen
    • Knochenreizung
    • Knochenabnutzung
    • Schmerzen die nach Überlastung des Stütz- und Bewegungsapparates entstanden
    • Tennisarm
    • Nackenschmerzen
    • Rheumatisch bedingte Schmerzen
    • Hexenschuss
    • Ischialgie
    • Trigeminusneuralgie
    • Narbenschmerzen
    • Phantomschmerzen
    • Schmerzen bei Krebserkrankungen

    Zudem lässt sich mit TENS Juckreiz lindern.

    Richtige Anwendung

    Die TENS Geräte sind mit Elektroden ausgestattet, die auf die zu behandelnden Körperstellen angebracht werden. Die Übertragung der Stromimpulse auf den Körper geschieht über diese Elektroden.

    Da die Reaktionen auf die elektrische Stimulation individuell unterschiedlich ist kann es sein,  dass bei den ersten Malen die Ergebnisse der Behandlung nicht ausreichend sind. Dann müssen andere Platzierungen der Elektroden ausprobiert werden.

    Oftmals werden  die Elektroden nicht direkt  auf die schmerzende Stelle geklebt, sondern in unmittelbarer Nähe angebracht. Diese Technik wird vor allem dann angewendet, wenn sich  der Schmerzbereich im tieferen Gewebe oder an Extremitäten befindet. Platziert man  die Elektroden gegenüber der Extremität, kann der Strom durch den schmerzenden Bereich fließen.

    Platzierung der Elektroden bei verschiedenen Schmerzen

    Folgend ein paar Beispiele für Platzierungen der Elektroden von TENS Geräten:

    • Bei Spannungskopfschmerzen oder Migränewerden zwei Elektroden rechts und links an der Halsbasis (auf Schulterhöhe) angebracht. Hinweis: Die Elektroden dürfen weder vorne am Hals noch seitlich am Hals platziert werden!

    Bei Migräne besteht noch eine alternative Platzierung, wobei nur ein Kanal verwendet wird und eine Elektrode links auf die Schläfe und die andere Elektrode zwischen dem Zeigefinger und dem Daumen der rechten Hand auf dem Handrücken geklebt werden.

    • Bei Lendenschmerzen wird nur ein Kanal eingesetzt und die beiden Elektroden rechts und links neben der Wirbelsäule im Schmerzbereich angebracht.
    • Bei Schmerzen in den Fingern oder den Händen aufgrund von Arthrose klebt man eine Elektrode auf die Innenfläche der Hand und die zweite Elektrode nahe der Ellbogenbeuge.

    Frequenzen richtig einstellen

    An den Geräten lassen sich die  Frequenzen einstellen:

    • Eine höhere Frequenz von 80 Hertz bis 150 Hertz sorgt für eine Unterbrechung der Schmerzwahrnehmung. Mit dieser Stromstärke werden lokale und akute Schmerzen kurzfristig gelindert. Die Stromimpulse fühlen sich mäßig bis leicht stark an und zwar in der Schmerzgegend. Der Anwender nimmt den Strom als „Ameisenlaufen“ oder „Kribbeln“ wahr.
      Bei manchen Geräten wird die Frequenz nicht mit einer Hertz-Zahl sondern mit Pulse pro Sekunde (pps) angegeben. Diese Impulsdauer lässt sich während der Anwendung verstellen. Wird nun höher gedreht, breitet sich das Kribbeln auf einen größeren oder tiefer gehenden Bereich aus. Dies wird bei der TENS-Behandlung beim Therapeuten angestrebt.
    • Eine niedrige Frequenz zwischen zwei Hertz und vier Hertz dämpft die Schmerzwahrnehmung. Hier wirkt die Schmerzlinderung länger. Die Stromimpulse werden stärker wahrgenommen, als im höher frequentierten Bereich und zwar in Form von Zucken oder Pulsieren. Damit es zur vermehrten Ausschüttung der Endorphine kommen kann, sollte die Behandlung mindestens eine halbe Stunde dauern. Es dürfen aber keine Schmerzen durch das Pulsieren oder Zucken entstehen. Sollte das der Fall sein, bricht man die Behandlung ab und stellt die Impulsdauer kürzer ein. Sind die Schmerzen abgeklungen, kann die Behandlung fortgesetzt werden.

    Generell hängt der Erfolg der Anwendung davon ab, wie lange die Schmerzen bereits bestehen. Je länger sie bestehen, desto mehr Zeit bzw. mehr Anwendungen braucht es, bis die Wirkung von TENS spürbar wird.

    TENS Geräte Vergleich

    Beim TENS Geräte Vergleich sieht man Geräte mit zwei Elektroden, vier Elektroden oder  acht Elektroden. Empfehlenswert sind Geräte mit vier oder acht Elektroden, denn damit sind die Behandlungsmöglichkeiten umfassender. Mit zwei Kanälen – also vier Elektroden – lässt sich symmetrisch behandeln: beide Knie, Nackenbereich rechts und links, beide Seiten des Lendenwirbelbereiches usw. Ein Gerät mit acht Elektroden (vier Kanäle) bietet entsprechend noch umfangreichere Anwendungsoptionen.

    Mit einem Gerät, das nur einen Kanal und somit zwei Elektroden besitzt, lässt sich immer nur ein einzelnes Gelenk behandeln und ist auch nicht für die Anwendung von größeren Körperflächen geeignet.

    Schaut man sich einen TENS Gerät Test an, sind auch bei den Programmen Unterschiede zu erkennen. Es sind Geräte mit Programmen zu erhalten, die fest vorgegeben sind und bei denen nicht viel selbst eingestellt werden kann. Für ältere Menschen sind solche einfach zu bedienenden Geräte sehr sinnvoll. Soll die Behandlung möglichst gut auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden, ist eher ein Gerät zu empfehlen, bei dem viele Einstellungen selbst vorgenommen werden können. Solche TENS Geräten sind auch mit ein paar Grundprogrammen ausgestattet, sodass erste Anwendungen relativ unkompliziert sind und man sich nach und nach mit der Materie vertraut machen kann.

    Was zeichnet ein gutes TENS Gerät aus

    Wie oben beschrieben sollte beim TENS Geräte Test darauf geachtet werden, dass mindestens zwei Kanale (vier Elektroden) vorhanden sind.

    Ob nun ein vorprogrammiertes oder programmierbares Gerät gekauft wird, hängt von den eigenen Ansprüchen ab. Mit einem programmierbaren Gerät lässt sich die Behandlung individueller gestalten, doch meistens wird die Handhabung von Geräten mit voreingestellten Programmen einfacher empfunden.

    Beim TENS Gerät Test  sollte ebenfalls der Stromverbrauch berücksichtigt werden und das besonders dann, wenn das Gerät häufig genutzt werden soll. Bei einem hohen Stromverbrauch müssen die Batterien relativ schnell gewechselt werden.

    Bei einem TENS Geräte Test werden auch die Geräte vorgestellt, die mit einem Netzteil ausgestattet sind, sodass die Folgekosten für Batterien ausbleiben. Diese Geräte sind allerdings selten zu finden.

    Ebenfalls wird beim TENS Gerät Test auf die Folgekosten von Pads eingegangen. Ein gutes TENS Gerät lässt sich mit Pads anderer Marken kombinieren. Die Kosten für markeneigene Pads sind in der Regel höher.

    Stiftung Warentest hat bisher noch keine TENS Geräte getestet [Stand: 2016].

    Als Testsieger bei „Experten Testen“ und „Testberichte“ wurde das Bluetens von Axion als bestes TENS Gerät deklariert. Dieses Gerät ist eine Kombination von TENS und EMS und mit vier Kanälen ausgestattet. Es ist für die Schmerztherapie, für Muskelstimulation, für Beckenbodentraining und zur Massage geeignet.

    Für wen ist ein TENS Gerät sinnvoll?

    Grundsätzlich ist ein TENS Gerät für jeden geeignet, der unter chronischen Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Muskelverkrampfungen sowie unter Hexenschuss oder Migräne leidet – um Beispiele zu nennen.

    Nicht geeignet ist ein TENS Gerät:

    • bei Epilepsie
    • bei psychischen Erkrankungen
    • in der Schwangerschaft
    • für Träger eines Herzschrittmachers oder ähnlichen Implantaten

    Bezahlt die Krankenkasse?

    Die gesetzlichen Krankenkassen tragen bei manchen Schmerzarten die Mietkosten für ein TENS Gerät. Dazu muss der Patient einen Antrag stellen. In der Regel beläuft sich die Summe der Zuzahlung von der Krankenkasse auf zehn Euro. Diese maximale Zuzahlung gilt für  die gesamte Zeit der Gerätemiete

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