Montag, Dezember 10, 2018
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Die besten Rotlichtlampen – Test und Vergleich

Stand der Tabelle: 10. Dezember 2018

PlatzProduktPro & ContraBewertungShop
1Philips-InfraCare-Rotlichtlampe-HP3643Philips Infracare HP3643 650Watt
Körperzonen-Anwendung
2000x15min Anwendungen
20-stufige Intensitätsanpassung
Abwaschbare Hautpflaster
Langlebigkeit:
Leuchtkraft:
Preis:
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2Beurer-IL50-RotlichtlampeBeurer IL50 300Watt
Punktuelle Anwendung
Lampenwechsel möglich
Langlebigkeit:
Leuchtkraft:
Preis:
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3Philips-InfraPhil-Rotlichtlampe-HP3616Philips Infraphil HP3616 150Watt
Punktuelle Anwendung
750x10min Anwendungen
Lampenwechsel möglich
Langlebigkeit:
Leuchtkraft:
Preis:
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4Sanitas-SIL16-InfrarotlampeSanitas SIL16 150Watt
Punktuelle Anwendung
Lampenwechsel möglich
Langlebigkeit:
Leuchtkraft:
Preis:
Jetzt Anschauen
4Medisana-InfrarotlampeMedisana IRL 150Watt
Punktuelle Anwendung
Lampenwechsel möglich
Langlebigkeit:
Leuchtkraft:
Preis:
Jetzt Anschauen

Eine Rotlichtlampe lässt sich bei verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden anwenden. Zudem wirkt sich das Licht einer Infrarotlampe positiv auf das Allgemeinbefinden aus. Beim Kauf sollte auf hohe Qualität geachtet werden. Folgend sind Informationen über die Anwendung von Rotlichtlampen zu erhalten. Außerdem wird der Testsieger beim Wärmelampe Test bekannt gegeben.

Wie wirkt eine Rotlichtlampe?

Die Wirkung von Wärmestrahlung war schon in der Antike bekannt. Damals wurde noch das Sonnenlicht systematisch genutzt, um auf die Gesundheit einzuwirken. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts wurden dann die Infrarotstrahlen von Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt. Aber erst ungefähr neunzig Jahre später konnten diese anhand einfacher Lichtkästen angewendet werden. Diese Kästen waren mit Reflektoren und Glühbirnen ausgestattet – also noch ganz andere Varianten von Wärmelampen, im Vergleich zu den heutigen Rotlichtlampen.

Die Wirkung der Rotlichtlampen erfolgt durch das Eindringen der Strahlen in die Haut. Diese Infrarotstrahlen können umso tiefer in die Haut eindringen, desto kürzer die Wellenlängen sind. So wird zwischen drei Infrarotgruppe unterschieden:

  • IR-A (Infrarot A) hat eine Wellenlänge zwischen 780 nm und 1400 nm
  • IR-B hat eine Wellenlänge zwischen 1400 nm und 3000 nm
  • IR-C hat eine Wellenlänge zwischen 3000 nm und 1mm

In den oberen Hautschichten befinden sich Wärmerezeptoren. Bei einer Bestrahlung mit Infrarot B und Infrarot C werden diese Rezeptoren schnell überreizt und dies ist an einem Hitzeschmerz spürbar. Die Intensität und Dauer der Bestrahlung ist somit bei IR-B und IR-C sehr begrenzt.

Bei einer Bestrahlung mit IR-A werden die Wärmerezeptoren lediglich schwach erregt. Deshalb kann die Intensität der Bestrahlung höher liegen und wird gut vertragen. Damit die IR-A Strahlen hoch konzentriert sein können, sind die meisten Rotlichtlampen mit einem roten Filter ausgestattet. Damit werden die IR-B und IR-C Strahlen herausgefiltert.

Rotlichtlampen mit Infrarot A dringen bis zu 6 mm tief in die Haut ein und zeigen deshalb die beste Wirkung für Schmerzlinderung und beim Heilprozess.

Anwendungsgebiete

Durch Wärme lassen sich Schmerzen reduzieren oder verhindern. Rotlichtlampen werden in erster Linie bei Muskelverspannungen und Rückenschmerzen eingesetzt. Aber die Infrarotlampen sind noch anderweitig anwendbar:

  • Erkältung
  • Ohrenschmerzen
  • Schuppenflechte
  • Akne und andere Hautkrankheiten
  • Chronische Sinusitis
  • Kieferhöhlenentzündungen
  • Gelenkerkrankungen
  • Nackenverspannung
  • Muskelschmerzen und -verspannungen
  • Hexenschuss
  • Depressionen

Infrarotlicht wirkt durchblutungsfördernd und erhöht das Wohlbefinden. Somit lässt sich zum Beispiel eine Schuppenflechte nicht komplett heilen, aber die akuten Symptome klingen ab und die Betroffenen fühlen sich allgemein wohler.

Weil Rotlicht einen entspannenden Effekt aufweist, hilft eine Wärmelampe ebenso bei einer leichten Depression oder einer depressiven Verstimmung. Ebenfalls lässt sich mit einer Rotlichtlampe Stress besser abbauen.

Die Blutzirkulation des Körpers wird durch die Wärmeeinwirkung erhöht. Dadurch wird die Sauerstoffzufuhr gesteigert und Stoffwechselprodukte sowie Kohlendioxid optimaler abtransportiert. Dies fördert die Prozesse, die für die Heilung und Regeneration wichtig sind.

Hinweise:

  • Bei Thrombose sowie bei schweren Herzkrankheiten und Diabetes mellitus sollte auf eine Anwendung mit einer Rotlichtlampe verzichtet werden.
  • Bei Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und anderen Erkältungserscheinungen setzt man sich vor die Rotlichtlampe. Die Augen sollten dabei mit einer Schutzbrille geschützt werden.

Rotlichtlampe richtig anwenden

Mit Infrarotlampen können schmerzende Körperstellen punktuell oder großflächig bestrahlt werden. Dabei ist stets der Mindestabstand einzuhalten, der zwischen dreißig und fünfzig Zentimeter betragen sollte.

Die Bestrahlung mit der Rotlichtlampe sollte zwischen zehn und zwanzig Minuten, maximal dreißig Minuten andauern. Dabei kann die Anwendung mehrmals täglich stattfinden.

Damit die Infrarotstrahlen effizient wirken können, sollte die Wärmelampe direkt auf die Haut gerichtet sein. Es sollte sich also keine Kleidung zwischen Rotlicht und Haut befinden, da sich sonst der positive Effekt reduzieren würde.

Wie oben bereits beschrieben sollte bei der Bestrahlung des Gesichts unbedingt ein Augenschutz getragen werden. Im Handel sind Schutzbrillen zu bekommen, mit denen sich die Augen besser schützen lassen, als lediglich die Augen geschlossen zu halten. Augenschutzbrillen sind bei Kindern noch wichtiger, denn die Augen sind wesentlich empfindlicher.

Bei Erkältungen hat es sich bewährt, kurz vor dem Schlafen noch einmal Rotlicht anzuwenden. Dadurch lockern sich die Atemwege und zusätzlich werden Verspannungen gelöst, sodass der Schlaf wohltuender ist.

 

Rotlichtlampe kaufen: Darauf ist zu achten

Im Handel stehen verschiedene Varianten von Rotlichtlampen zur Auswahl. Zum Beispiel sind Tischgeräte zu bekommen und ebenso gibt es Geräte, die aufgestellt werden. Für welches Gerät sich entschieden wird, hängt vom Anwendungsgebiet ab. Soll die Wärmelampe gekauft werden, um Rückenprobleme zu lindern, ist ein Standgerät zu empfehlen, weil der Strahlungswinkel größer ist und mehr Wärme aufgrund einer höheren Leistung entwickelt wird.

Soll eine relativ kleine Körperpartie bestrahlt werden, beispielsweise der Nacken oder die Nasennebenhöhlen, ist ein Tischgerät ausreichend. Diese kleineren Rotlichtlampen lassen sich gut verstauen und verbrauchen weniger Strom.

Einige Wärmelampen sind mit Zusatzfunktionen ausgestattet, die sich als sehr nützlich und praktisch erweisen. Zum Beispiel ist es ratsam ein Gerät zu wählen, welches einen Timer besitzt. Damit lässt sich die Anwendungszeit einstellen, sodass die maximale Anwendungsdauer nicht überschritten werden kann. Ebenso praktisch sind Geräte, deren Neigungswinkel verstellt werden kann.

Wärmelampe Test: Welche Rotlichtlampen sind empfehlenswert?

Als Testsieger ging die Rotlichtlampe Sanitas SIL 45 hervor. Mit diesem 300 Watt Gerät lassen sich größere Körperflächen behandeln. Die Infrarotlampe ist zudem mit einem stufenlos verstellbaren Neigungswinkel und einem Timer ausgestattet. Pluspunkte sammelte diese Rotlichtlampe aufgrund des UV-Schutzes aus Keramikglas und der hohen Standsicherheit.

Im Test schnitt weiterhin das Modell HP3643-01 InfraCare von Philips gut ab. Auch mit diesem Gerät können größere Körperpartien behandelt werden. Das Standgerät hat 650 Watt und lässt sich zwischen 60cm und 120cm in der Höhe verstellen. Der Neigungswinkel lässt sich bis neunzig Grad nach rechts oder links und bis 45 Grad nach unten oder oben stufenlos verstellen.

Ebenso von Philips ist das Tischgerät HP3616/01 InfraPhil zu empfehlen. Diese Rotlichtlampe ging auch als Preissieger hervor und kostet rund 28 Euro. Das 150 Watt Gerät ist für die punktuelle Behandlung geeignet und erzeugt eine hohe Wärme. Der Neigungswinkel lässt sich bis vierzig Grad stufenlos verstellen.

Auf Platz 4 des Rotlichtlampen Tests steht das Tischgerät Medisana IRL mit 150 Watt und für die punktuelle Anwendung. Der Neigungswinkel lässt sich vierstufig bis 45 Grad verstellen. Nachteil dieser Infrarotlampe ist der fehlende Timer sowie der fehlende Ein- und Ausschalter.

Stiftung Warentest hat zwar noch keine Rotlichtlampen getestet, aber im Test waren bereits Produkte der Marke Beurer. Die Firma Beurer ist Marktführer im Bereich Wärmeprodukte. Für großflächige Körperbehandlung ist das Rotlichtmodell IL50 zu empfehlen. Das 300 Watt Infrarotgerät verfügt über einen Keramik-UV-Schutz und einem stufenlosen verstellbaren Neigungswinkel. Außerdem ist ein Timer integriert, mit dem sich eine Behandlungsdauer von bis zu fünfzehn Minuten programmieren lässt.

Für die punktuelle Wärmebehandlung hält Beurer das Modell IL30 bereit, das eine Leistung von 150 Watt vorweist. Der Neigungswinkel ist vierstufig verstellbar und mit dem integrierten Timer lässt sich eine Anwendungsdauer von bis zu zwölf Minuten einstellen.

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