Aufbissschiene Test Rezensionen

Testsieger

OZ Denta

14,99 €
  • BPA Frei
  • Gute Verarbeitung
  • 2 Stück enthalten
    Preistipp

    Y.F.M Schiene

    14,99 €
    • formbar
    • 4 Stück enthalten
    • Gute Anleitung
      Gute Alternative

      Time2sleep

      20,19 €
      • Stört kaum beim Schlafen
      • Schadstofffrei
      • Pflegeleicht

        Die besten Aufbissschienen im Überblick

        1

        OZ Denta

        14,99 €
        • BPA Frei
        • Gute Verarbeitung
        • 2 Stück enthalten
          2

          Time2sleep

          20,19 €
          • Stört kaum beim Schlafen
          • Schadstofffrei
          • Pflegeleicht
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            Y.F.M Schiene

            14,99 €
            • formbar
            • 4 Stück enthalten
            • Gute Anleitung
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              ZAHNOX

              16,95 €
              • Transportbox
              • Guter Tragekomfort
              • Schadstoff-geprüft

                Mit einer Aufbissschiene entlasten Sie Ihr Kiefergelenk und Ihre Kau- und Gesichtsmuskeln können sich entspannen. Eine Beißschiene wird hauptsächlich bei nächtlichem Zähneknirschen angewendet und schützt die Zahnsubstanz. Sie können sich eine Knirscherschiene bei Ihrem Zahnarzt anfertigen lassen. Die andere Möglichkeit ist der Kauf der frei im Handel angebotenen Beißschienen. Wir haben für Sie die häufig gekauften Modelle herausgesucht.

                In unserem Ratgeber führen wir die verschiedenen Arten von Aufbissschienen auf und erklären Ihnen, wie Sie diese anwenden sollten. Erfahren Sie, für wen Beißschienen geeignet sind und welche Wirkung sie auf Ihren Kiefer haben. Wir geben Ihnen Tipps für den Kauf einer zu Ihren Bedürfnissen passenden Schiene. Außerdem informieren wir Sie darüber, ob die Stiftung Warentest einen Aufbissschienen-Test veröffentlicht hat.

                Was ist eine Aufbissschiene?

                Bei einer Beißschiene handelt es sich um eine prothesenähnliche Auflage, die aus Kunststoff geformt ist. Sie wird entweder auf die untere oder die obere Gebissreihe gesteckt. Mit einer Aufbissschiene regulieren Sie Ihr Kausystem, das aus Kauflächen, Zahnfleisch, Zähnen und Zahnbett besteht. Die Schiene kann eine Über- oder Fehlbelastung Ihrer Zähne korrigieren und wird häufig gegen das nächtliche Zähneknirschen eingesetzt.

                Meistens sind die Knirscherschienen für den Unterkiefer geeignet. Sie stülpen die Schiene über Ihre untere Zahnreihe. Somit schützt sie Ihre Zähne vor Abrieb und entlastet Ihre Kiefergelenke. Gleichzeitig können sich auch Ihre Kaumuskeln und Gesichtsmuskeln entspannen. Menschen, die während des Schlafs mit den Zähnen knirschen, wachen morgens oftmals mit Kopfschmerzen oder Schmerzen im Kiefergelenk auf. Dies lässt sich mit einer Aufbissschiene verhindern.

                Falls Sie auch tagsüber, zum Beispiel während der Büroarbeit, dazu neigen, die Zähne zusammenzupressen, können Sie die Schiene auch am Tag tragen. Dadurch verhindern Sie die oft mit dem Knirschen verbundenen Nacken-, Gesichts- oder Kopfschmerzen.

                Beißschienen gegen Bruxismus

                Der Fachbegriff für das nächtliche Zähneknirschen heißt Bruxismus. Betroffene pressen unbewusst ihre Zähne zusammen oder mahlen mit den Zähnen. Durch den hohen Druck kommt es im Laufe der Zeit zum Abrieb des Zahnschmelzes. Dies kann zu Zahnschäden und Zahnverlust führen. Häufig verspannt sich die Kiefermuskulatur so stark, dass die Betroffenen unter Nackenschmerzen, Kieferschmerzen, Gesichtsschmerzen und/ oder Kopfschmerzen leiden.

                Die Ursachen für das Zähneknirschen sind vielfältig:

                • Stress
                • Fehlstellungen der Zähne oder des Kiefers
                • Zu große Zahnfüllungen oder Kronen
                • Manche Medikamente
                • Restless-Legs-Syndrom
                • Zu hoher Kaffee- oder Alkoholkonsum
                • Nächtliche Atemaussetzer
                • Parkinson
                • Epilepsie
                • Hirnblutungen
                • Durchblutungsstörungen

                Die Behandlung hängt von der Ursache ab. Häufig spielt Stress eine große Rolle für das Zähneknirschen. Der Druck auf die Zähne und das Kiefergelenk ist zehnfach so hoch wie beim Kauen. Liegt der Grund des Bruxismus nicht in einer Krankheit, helfen Zahnschienen zum Schutz vor weiteren Abrieb der Zähne.

                Die sogenannten Okklusionsschienen können vom Zahnarzt individuell angepasst werden. Diese Aufbissschienen sind zwar stabiler, aber auch teurer.

                Daneben haben Sie die Möglichkeit, Beißschienen im Handel zu kaufen. Das Zähneknirschen wird damit nicht beseitigt, aber der Druck wird abgefangen und die Zähne können nicht weiter zerstört werden. Aufgrund des Drucks leidet auch das Material der Schiene, sodass Sie je nach Intensität des Knirschens nach einem halben Jahr bis fünf Jahren eine neue Beißschiene benötigen.

                Eine Aufbissschiene behandelt die Symptome, aber nicht die Ursache. Um Stress zu reduzieren, sollten Betroffene weitere Behandlungsmethoden ausprobieren, zum Beispiel Entspannungsübungen oder eine Psychotherapie. Die Beißschienen sind jedoch wichtig, um Zahnschäden oder Zahnverlust aufgrund des Knirschens zu verhindern.

                Durch den Abrieb kann es zu einer unnormalen Zahnstellung kommen. Die Zähne des Ober- und Unterkiefers treffen nicht mehr optimal zusammen und es entwickelt sich ein Ungleichgewicht der Kauflächen. Dies hat wiederum Kiefergelenk- und Kieferprobleme zur Folge. Weiterführende Informationen und Produkte zum Thema finden Sie bei Spiegel.de.

                Eine Ursache die fast immer mit einer Aufbissschiene behandelt wird, ist das sogenannte CMD-Syndrom. Hier handelt es sich um eine Fehlfunktion des Kiefergelenks, die teilweise starke Schmerzen verursachen kann. Mehr dazu findet sich bei Dentrade.

                Welche Arten gibt es?

                Lassen Sie beim Zahnarzt eine Beißschiene anfertigen, wird ein Abdruck Ihres Gebisses gemacht, sodass Sie eine zu Ihren Zähnen passende Schiene erhalten. Die im Handel erhältlichen Modelle müssen Sie selbst anpassen. Dazu liegt eine Anleitung bei, denn je nach Modell verläuft die Anpassung unterschiedlich. Generell wird zwischen Modellen aus weichem oder hartem Kunststoff unterschieden.

                Beißschienen aus weichem Material

                Diese Modelle bestehen aus einem gummiartigen Kunststoff. Viele Anwender bevorzugen diese Variante, weil sie nur ein geringes Fremdkörpergefühl auslösen. Auch der Tragekomfort wird von den Nutzern als angenehmer beschrieben.

                Knirscherschiene aus hartem Kunststoff

                Harte Aufbissschienen erinnern an eine Zahnspange und haben einen geringeren Tragekomfort. Manche Anwender empfinden diese Modelle als störend. Andere Nutzer ziehen diese Variante den weichen Schienen vor.

                Ob für Sie eine weiche oder harte Beißschiene infrage kommt, hängt von Ihrem individuellen Empfinden ab. Bei beiden Arten benötigen Sie eine gewisse Eingewöhnungszeit. Der Therapieerfolg ist bei Modellen mit größerem Härtegrad besser und schneller. Eine harte Aufbissschiene kann sich nicht verformen und gibt auch nicht nach. Dadurch wirkt sie dem Knirschen effektiver entgegen.

                Tipps zum Tragen

                In der Regel müssen Sie die Schiene nur nachts tragen. Falls Sie jedoch auch tagsüber Ihre Zähne zusammenpressen, sollten Sie die Aufbissschiene auch zwischendurch am Tag tragen. Weil das Tragen über Tag oft als unangenehm empfunden wird, sollten Sie sich darin schulen, sich selbst zu kontrollieren. Achten Sie bewusst darauf, ob Ihr Kiefer angespannt ist und Sie Ihre Zähne aufeinander pressen. Überprüfen Sie dies regelmäßig und lockeren Sie direkt Ihre Kiefermuskulatur.

                Kann ich mit der Aufbissschiene auch essen?

                Tragen Sie eine adjustierte Beißschiene, die von Ihrem Zahnarzt angefertigt wurde, können Sie mit dieser Schiene auch essen. Adjustierte Schienen legen sich um Ihre Zähne herum, während nicht-adjustierte Modelle schalenförmig sind. Die im Handel erhältlichen Aufbissschienen sind meistens nicht dazu geeignet, sie auch während der Mahlzeiten zu tragen. Sie sitzen in der Regel zu locker, sodass sich Speisereste hinter der Schiene sammeln können.

                Pflege der Beißschiene

                Die Reinigung der Aufbissschiene ist genauso wichtig, wie eine gute Zahnhygiene. Bevor Sie die Schiene tragen, sollten Sie Ihre Zähne gründlich putzen. Reinigen Sie die Beißschiene nach jedem Tragen. Sie können sie mit einer weichen Zahnbürste und Zahnpasta putzen und anschließend mit klarem Wasser abspülen. Einfacher geht es mit Reinigungs-Tabs für Gebisse. Legen Sie die Schiene in ein Glas mit Wasser und geben Sie ein Tab hinzu. Nach einigen Minuten spülen Sie die Aufbissschiene mit klarem Wasser ab.

                Tragen Sie die Schiene nur nachts, sollten Sie diese tagsüber in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Sollten Sie die Beißschiene auch tagsüber zwischendurch tragen, können Sie die Schiene in ein feuchtes Tuch wickeln. Dadurch verhindern Sie das Austrocknen und mögliche Deformieren des Materials.

                Gibt es Nebenwirkungen bei Aufbissschienen?

                Generell gibt es keine Nebenwirkungen von Beißschienen. Sollten Sie die Schiene jedoch länger als sechs Wochen tragen, ist es Ihnen zu empfehlen, eine Aufbissschiene vom Zahnarzt anfertigen zu lassen. Diese Schienen werden an Ihre Zähne angepasst und sitzen besser.

                Manche Nutzer berichten von folgenden Problemen:

                Die Zahnschiene drückt und führt zu Zahnschmerzen

                Falls sich der Druck der Aufbissschiene schmerzhaft auf Ihre Zähne auswirkt, kann dies zwei Gründe haben. Ihre Zähne sind grundsätzlich schmerz- oder druckempfindlich. Dieses Schmerzempfinden wird durch das Tragen der Beißschiene verstärkt. Es ist jedoch auch möglich, dass sich hinter diesem Druck- und Schmerzgefühl eine Entzündung, tiefer sitzende Karies oder ein gereizter Nerv verbirgt.

                Nach dem Tragen spüre ich einen Entlastungsschmerz

                Sollten Sie nach dem Tragen der Schiene einen Entlastungsschmerz spüren, kann dies an einer zu engen Zahnschiene liegen. Bei einer Beißschiene aus dem Handel können Sie versuchen, sie mittels heißem Wasser nochmal neu anzupassen. Wurde die Schiene vom Zahnarzt angefertigt, müssen Sie eventuell einen neuen Abdruck nehmen lassen, damit eine neue Beißschiene hergestellt werden kann.

                Beim Tragen der Aufbissschiene schmerzt mein Gesicht

                Treten Gesichtsschmerzen auf, ist das ein Zeichen für eine nicht richtig sitzende Schiene. In dem Fall ist Ihnen zu einer angefertigten Beißschiene vom Zahnarzt zu raten.

                Mein Kiefergelenk knackt, seitdem ich eine Zahnschiene trage

                Der Kiefer muss sich auf das Tragen einer Schiene einstellen, denn der Ablauf von Kauen und Schließen und Öffnen verändert sich. Hat Ihr Kiefer die neuen Bewegungsabläufe mit allen Fasern und Nerven erlernt, hört das Knacken auf.

                Hat die Stiftung Warentest einen Aufbissschienen-Test durchgeführt?

                Es gibt noch keinen Beißschienen-Test der Stiftung Warentest. Sollte sich dies ändern, stellen wir an dieser Stelle Informationen darüber ein.

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